DEN WERT DER ABWÄRME ERSCHLIESSEN.

Recheninfrastruktur plus nutzbare Wärme.

Machen Sie Abwärme aus Rechenleistung zur Ressource für Gebäude, Industrie, Wärmenetze und vieles mehr.

Eine Recheninfrastruktur. Zwei Erlösquellen.

Rechenleistung erzeugt digitale Ergebnisse – und Wärme. Mit dem richtigen Standort, einem passenden Kühlkonzept und Wärmebedarf in der Nähe kann diese Wärme zu einer eigenständigen Erlösquelle werden.

Abwärmenutzung eröffnet die Möglichkeit, die Wirtschaftlichkeit von Recheninfrastruktur um Wärmeverkauf oder Heizkosteneinsparungen vor Ort zu ergänzen. Für Investoren und Projektentwickler kommt damit eine weitere Dimension bei Standortwahl, Projektdesign und langfristigem Wert hinzu.

Zusätzliches Erlöspotenzial

Rückgewonnene Wärme über einen Wärmeliefervertrag an Kunden liefern.

Einsparungen vor Ort

Rückgewonnene Wärme nutzen, um Kosten für andere Wärmequellen zu senken.

Integrierte Infrastruktur

Strom, Rechenleistung und Wärmebedarf als ein zusammenhängendes Projekt planen.

Was ist die Wärme wert?

Bei Investitionen in Recheninfrastruktur stehen meist Stromkosten, Hardware und Auslastung im Mittelpunkt. Die Abwärmenutzung wirft eine weitere Frage auf: Wer kann die Wärme nutzen – und was ist sie ihm wert?

Ein Wärmeabnehmer in der Nähe kann neben dem Rechenbetrieb eine zweite Geschäftsbeziehung begründen. Ihr Wert hängt von der nutzbaren Wärmemenge, der Liefertemperatur, dem saisonalen Bedarf, den Anschlusskosten und den Vertragsbedingungen ab.

Wer diese Faktoren früh bewertet, erkennt, ob die Abwärmenutzung den Investment Case des Projekts stärkt.

Die Verbindung planen, bevor gebaut wird.

Die besten Chancen entstehen, wenn Rechenstandort und Wärmeabnehmer zusammenpassen.

Entfernung, Temperaturanforderungen und Betriebszeiten bestimmen die Auslegung. Wärmetauscher, Wärmepumpen und thermische Speicher können beide Systeme bei Bedarf verbinden. Backup-Lösungen sichern die Wärmeversorgung, wenn sich die Rechenleistung ändert oder Geräte gewartet werden.

Bei Neubauprojekten sollte die Abwärmenutzung schon bei der Standortwahl geprüft werden. Bei bestehenden Anlagen beginnt man mit dem Kühlsystem und dem Wärmebedarf in der Umgebung.

Wärme für Wohnbauprojekte

Die Nutzung von Abwärme aus Rechenleistung kann als Teil des Energiekonzepts für neue Mehrfamilienhäuser und Wohnquartiere geprüft werden. Wenn eine nahe gelegene Recheninfrastruktur geeignete Wärme liefern kann, lässt sich die rückgewonnene Wärme über ein passend ausgelegtes Heizsystem für Raumwärme und Warmwasser nutzen.

Für Projektentwickler, Immobilieninvestoren und Wärmenetzbetreiber liegt die Chance darin, langfristige Wärmeversorgung, Betriebskosten und Eigentum an der Infrastruktur gemeinsam zu bewerten. Die Machbarkeit hängt von Entfernung, Liefertemperatur, saisonalem Bedarf, Anforderungen an Wärmepumpen und der Verfügbarkeit einer Backup-Versorgung ab. Wärmeverkauf kann dem Wärmelieferanten Erlöse bringen; der Nutzen für den Gebäudeeigentümer hängt vom vereinbarten Liefer- und Eigentumsmodell ab.

Für Investoren & Infrastrukturentwickler

Eine zusätzliche Wertquelle für Ihr Projekt bewerten.

Betrachten Sie Wärmeverkauf, Anschlussinvestition und Betriebskosten neben dem eigentlichen Rechenbetrieb. Legen Sie fest, wem die Anlagen zur Wärmerückgewinnung gehören, wer die Wärme abnimmt und wie die Zuständigkeiten verteilt sind.

Für Industrie & Gebäudebetreiber

Abwärme aus der Nachbarschaft nutzbar machen.

Prüfen Sie rückgewonnene Wärme für geeignete Prozesse, Raumwärme oder Warmwasser. Stimmen Sie verfügbare Temperatur und Lieferprofil auf Ihren Bedarf ab – einschließlich möglicher Anforderungen an Wärmepumpen oder Backup.

Für Fernwärmebetreiber

Eine lokale Quelle rückgewonnener Wärme anbinden.

Bewerten Sie Recheninfrastruktur als mögliche Wärmelieferanten. Netztemperatur, Anschlussentfernung, saisonaler Bedarf und Lieferverträge entscheiden, wie ein Projekt in Ihr System passt.

Für Stromnetz- & Energiebetreiber

Strombedarf und Wärmenutzung gemeinsam planen.

Bewerten Sie, wie der Strombedarf der Rechenlasten mit der lokalen elektrischen Kapazität und dem Wärmebedarf zusammenwirkt. Wo sich Workloads anpassen lassen, helfen thermische Speicher und Backup-Wärme, elektrische Flexibilität und Wärmeversorgung in Einklang zu bringen.

Von rückgewonnener Wärme zu wirtschaftlichem Wert.

Wärme verkaufen.

Nutzbare Wärme über ein vereinbartes Preis- und Liefermodell an einen externen Abnehmer liefern.

Wärme selbst nutzen.

Einen Teil des bestehenden Wärmebedarfs am selben Standort oder im selben Unternehmen ersetzen.

Die Anbindung entwickeln.

Eine Partnerschaft zwischen Rechenzentrumsbetreiber, Wärmeabnehmer und Infrastruktureigentümer strukturieren – mit klaren Zuständigkeiten für Investition und Betrieb.

Wärmeverkauf schafft Erlöse. Eigennutzung schafft Einsparungen. Ein belastbarer Business Case betrachtet beides getrennt und berücksichtigt die Kosten für Rückgewinnung und Lieferung.

Häufig gestellte Fragen

Rechentechnik gibt im Betrieb Wärme ab. Bei der Abwärmenutzung wird ein Teil dieser Wärme aufgefangen und einer sinnvollen Nutzung zugeführt, etwa der Gebäudeheizung, der Warmwasserbereitung, einem geeigneten Industrieprozess oder einem Fernwärmenetz. Die Auslegung verbindet das Kühlsystem der Recheninfrastruktur mit den Anforderungen des Wärmeabnehmers.

Wärme kann über einen Wärmeliefervertrag an einen externen Abnehmer verkauft werden und so neben dem Rechenbetrieb Einnahmen erzielen. Wird sie im eigenen Unternehmen genutzt, senkt sie die Kosten für andere Wärmequellen. Erlöse und Einsparungen sollten getrennt bewertet werden – nach Abzug der Kosten für Rückgewinnungstechnik, Strom, Lieferung und Wartung.

Vielversprechend sind Projekte, bei denen rückgewinnbare Abwärme auf einen nahen Bedarf mit passender Temperatur und passenden Betriebszeiten trifft. Mögliche Abnehmer sind neue Mehrfamilienhäuser, Wohnquartiere, Gewerbeimmobilien, Industriestandorte, landwirtschaftliche Betriebe und Wärmenetze. Entscheidend für die Machbarkeit sind Anschlussentfernung, saisonaler Bedarf, Backup-Versorgung und die Kosten der zu ersetzenden Wärmequelle.

Das kann möglich sein – abhängig von der Kühlarchitektur, dem verfügbaren Platz und dem Zugang zu einem geeigneten Wärmeabnehmer. Bei einer Nachrüstung müssen Integrationsaufwand und mögliche Betriebsunterbrechungen berücksichtigt werden. Bei Neubauprojekten lässt sich die Abwärmenutzung von Anfang an in Standortwahl und Kühlkonzept einplanen.

Manchmal. Die verfügbare Temperatur hängt von Hardware und Kühlsystem ab, und jede Wärmeanwendung hat eigene Anforderungen. Ist eine direkte Nutzung nicht möglich, kann eine Wärmepumpe die Temperatur anheben. Ihr Stromverbrauch, die Investition und die Betriebskosten müssen in die wirtschaftliche Bewertung einfließen.

Die Wärmelieferung muss auf das tatsächliche Betriebsprofil ausgelegt sein. Thermische Speicher, Backup-Heizungen oder andere Wärmequellen können nötig sein, um Unterbrechungen und Lastspitzen abzudecken. Lieferverträge sollten die erwartete Verfügbarkeit und die Zuständigkeiten regeln. Ein unverzichtbarer Wärmebedarf sollte nicht auf ungeprüften Annahmen zur Laufzeit der Rechenanlage beruhen.

Beginnen Sie beim möglichen Wärmeabnehmer: Bedarf, benötigte Temperatur, Entfernung und Bereitschaft zu einem Liefervertrag. Bei neuen Mehrfamilienhäusern sollte das Heizkonzept früh genug geprüft werden, um Gebäudetechnik, Wärmeanschluss und Backup-Versorgung abzustimmen. Danach werden rückgewinnbare Wärmeleistung, Investitionsbedarf, Betriebskosten und Eigentumsverhältnisse bewertet. Erlöse aus dem Wärmeverkauf und Einsparungen durch Eigennutzung sind getrennt zu betrachten; beide hängen vom Vertrags- und Betriebsmodell des Projekts ab.

Abwärmenutzung ergänzt eine stromverbrauchende Anlage um eine thermische Nutzung. Wo sich der Strombedarf der Rechenlasten anpassen lässt, helfen Speicher und Backup-Heizung, Änderungen im elektrischen Betrieb abzufedern und die Wärmelieferung abzusichern. Anforderungen von Stromnetz und Wärmenetz sollten gemeinsam bewertet werden; Abwärmenutzung allein löst keinen Engpass im Stromnetz.

Entdecken Sie das Wärmepotenzial rund um Ihren Standort.

Ein Rechenprojekt, ein industrieller Wärmebedarf oder ein geplantes Wärmenetz – jedes davon kann der Ausgangspunkt sein.

Bringen Sie Standort, verfügbare elektrische Leistung, Rechenpläne und Wärmebedarf in ein Gespräch – und prüfen Sie, ob daraus ein tragfähiges Projekt entstehen kann.