Use energy. Don’t curtail it.

Flexible Rechenleistung für
Energiesysteme

Energie dort und dann nutzen, wo sie Wert schafft.

2024 → 2025: Der Bedarf an flexibler Nachfrage wird deutlicher.

Für ChainOp Systems ist diese Entwicklung von 2024 zu 2025 strategisch positiv: Die strukturelle Bedeutung steuerbarer Nachfrage nimmt zu – vor allem rund um die Spitzen der Solarerzeugung. Die Zahlen bedeuten keinen dauerhaften jährlichen Stromüberschuss. Sie stärken vielmehr den Ansatz flexibler Rechenlasten, die Strom in den passenden örtlichen und zeitlichen Fenstern nutzen – im Rahmen der jeweiligen netzseitigen, technischen und wirtschaftlichen Grenzen.

573 h

Stunden mit negativen Day-Ahead-Preisen (+25 % gegenüber 2024)

15.549 GWh

Einspeisereduzierungen im Redispatch (+7 %)

2.704 GWh

PV-Redispatch (+94 %)

3,071 Mrd. €

Kosten des Netzengpassmanagements (+4 %)

Ausgangslage 2024: 457 Stunden mit negativen Day-Ahead-Preisen; 14.469 GWh Einspeisereduzierungen im Redispatch; 9.389 GWh Redispatch bei erneuerbaren Anlagen, davon 1.394 GWh Photovoltaik; Kosten des Netzengpassmanagements von 2,954 Mrd. €. Deutschland blieb Nettoimporteur von Strom.

Quellen: Bundesnetzagentur – Strommarktdaten 2025 und SMARD – Netzengpassmanagement 2025.

Von der Abregelung zur produktiven Rechenleistung

Erneuerbare Erzeugung, lokale Nachfrage und Netzkapazität passen zeitlich und räumlich nicht immer zusammen. Engpässe, negative Preise und Abregelung können den Wert eigentlich nutzbarer Energie mindern. Flexible digitale Lasten sind ein weiteres Werkzeug, um diese Energie lokal und steuerbar zu nutzen.

Die nächste Stufe der Energiewende entscheidet sich nicht nur beim weiteren Ausbau erneuerbarer Erzeugung. Ebenso entscheidend ist die intelligente Nutzung von Strom in den Stunden und an den Orten, an denen Erzeugung, Netzkapazität und Nachfrage nicht mehr zusammenpassen.

Für Stadtwerke, Netzbetreiber, Erzeuger erneuerbarer Energien und Infrastrukturpartner besteht die Herausforderung daher nicht in einem pauschalen jährlichen Stromüberschuss. Entscheidend ist das wiederkehrende Muster aus lokalen Überschüssen, Netzengpässen, Abregelung, Redispatch und Preisdruck in einzelnen Stunden und Regionen.

Unser Ansatz & die Lösung

ChainOp bewertet Energieprofil, Netzanschluss, Betriebsfenster, Kühlung, Anbindung, Workload und Wirtschaftlichkeit gemeinsam. Je nach Projekt können KI/HPC, andere flexible Rechenlasten und Digital-Asset-Infrastruktur geeignete Workloads sein.

ChainOp plant und strukturiert steuerbare Rechenlasten, die sich an Energieverfügbarkeit und Projektbedingungen ausrichten lassen. Ziel ist eine technisch robuste zusätzliche Nutzung von Strom in geeigneten Betriebsfenstern – unter Berücksichtigung von Netz, Kühlung, Anbindung, Workload und wirtschaftlichen Anforderungen.

Das Ziel für Ihr Projekt:

Mehr lokale Nachfrage schaffen

Abregelung wirksam verringern

Den Druck in Phasen negativer Preise mindern

Einen zusätzlichen wirtschaftlichen Weg für Energie- und Infrastrukturpartner eröffnen

Flexible Nachfrage ist ein zusätzliches Infrastrukturwerkzeug und kein Ersatz für Speicher oder notwendigen Netzausbau. Wir bewerten jeden Standort einzeln, um festzustellen, ob ein Konzept mit flexiblen Lasten technisch und wirtschaftlich tragfähig ist.

Passt eine flexible Nachfragelösung zu Ihrem Standort?

Sie sehen eine steigende Einspeisung aus Solar und Wind, aber nicht in jeder Stunde die passende lokale Nachfrage oder ausreichende Netzkapazität? Dann wird Flexibilität zur Infrastrukturfrage. Wir helfen, steuerbare Nachfrage als wirtschaftlich sinnvolle Ergänzung zu positionieren – nicht als Ersatz für den Netzausbau, sondern als praktische Brücke dort, wo Marktbedingungen, Erzeugung und Netzkapazität zeitweise auseinanderlaufen.

Ob Sie ein Verteilnetz, ein kommunales Energieportfolio, einen Solarpark, einen Windpark-Cluster oder eine Region mit wiederkehrenden Netzengpässen betreiben – wir prüfen Ihren Fall gern. Sind Ihre Anlagen regelmäßig von Abregelung, Engpassmanagement, Zeitfenstern mit negativen Preisen oder unwirtschaftlicher erneuerbarer Erzeugung betroffen, bewerten wir, ob sich eine flexible Nachfragelösung technisch robust und wirtschaftlich tragfähig integrieren lässt.

Wir analysieren, ob sich an Ihrem Standort eine flexible Lastlösung wirtschaftlich und technisch tragfähig integrieren lässt – mit Blick auf:

Netzanbindung & Kapazitäten

Individuelles Erzeugungsprofil

Steuerbarkeit der Anlagen

Optimierte Vermarktung

Häufig gestellte Fragen

Haben Sie Fragen zu unseren Lösungen für überschüssige Energie? Hier finden Sie die Antworten.

Flexible Rechenlasten sind Rechenkapazitäten, die ihren Stromverbrauch innerhalb vereinbarter Betriebsgrenzen anpassen können. Wo Workload und Infrastruktur es zulassen, reagieren sie auf Energieverfügbarkeit, Preissignale und Netzsituation – und schaffen so in geeigneten Betriebsfenstern eine produktive Verwendung für Strom.

Sie richtet sich an Erzeuger erneuerbarer Energien, Energieversorger, Stadtwerke, Netzbetreiber, Industrieunternehmen und Infrastrukturentwickler. Relevant sind vor allem Standorte mit wiederkehrender Abregelung, begrenzter Einspeisekapazität, Phasen negativer Preise oder ungenutzter elektrischer Infrastruktur.

Das ist möglich, wenn die zusätzliche Last auf der richtigen Seite eines Netzengpasses liegt und in den betroffenen Stunden betrieben werden kann. Die Möglichkeiten hängen von der elektrischen Konfiguration des Standorts, den Anschlussgenehmigungen und dem Erzeugungsprofil ab. Zusätzlicher Verbrauch an anderer Stelle löst einen lokalen Engpass nicht automatisch.

Phasen negativer Preise können die Betriebsbedingungen verbessern, tragen den Business Case aber nicht allein. Die Bewertung muss Stromvertrag, anfallende Entgelte und Umlagen, Investition in die Hardware, Betriebsstunden, Kühlung, Wartung und die Erlöse aus dem Workload umfassen. Großhandelspreise entsprechen nicht zwangsläufig dem Preis, der am Standort gezahlt wird.

Geeignet sein können Digital-Asset-Rechenleistung, planbare Batch-Verarbeitung und ausgewählte KI- oder HPC-Anwendungen. Ihre Flexibilität ist unterschiedlich: Manche lassen sich leichter pausieren oder drosseln als andere. Bei der Auswahl zählen Unterbrechungstoleranz, Fertigstellungsfristen, Kundenzusagen und die Kosten ungenutzter Hardware.

Flexible Rechenlasten haben einen anderen Zweck: Sie nutzen Strom, um digitale Leistung zu erzeugen, statt ihn für eine spätere Abgabe zu speichern. Sie können Batterien und Netzverbesserungen ergänzen, wo die Kombination technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Notwendiger Netzausbau bleibt Teil der langfristigen Infrastrukturplanung.

Ja, wenn Kühlsystem, verfügbare Temperatur und Wärmebedarf in der Nähe zusammenpassen. Rückgewonnene Wärme kann Gebäude, Warmwassersysteme, geeignete Industrieprozesse oder Wärmenetze versorgen. Anlagen zur Wärmerückgewinnung, Anschluss und Betriebskosten sollten als eigener Projektbestandteil bewertet werden. Unsere Lösung zur Abwärmenutzung aus Rechenleistung widmet sich genau dieser Möglichkeit.

Hilfreich sind zu Beginn Standort, verfügbare elektrische Leistung, Einschränkungen beim Netzanschluss, Erzeugungs- oder Verbrauchsdaten, die Struktur der Stromkosten und die erwarteten Betriebsfenster. Besonders relevant sind wiederkehrende Abregelung oder Phasen negativer Preise. Kühloptionen, Anbindung und Wärmebedarf in der Nähe runden das Bild ab.

Projekt mit flexiblen Lasten oder energiegesteuerter Rechenleistung besprechen

Haben Sie regelmäßig mit Abregelung, Phasen negativer Preise oder erneuerbarer Erzeugung zu tun, die sich nicht wirtschaftlich nutzen lässt? Sprechen Sie mit uns über Ihren Fall: usedontcurtail@chainopsystems.com

Flexible Lasten können Speicher, Netzausbau und andere Flexibilitätsoptionen ergänzen, ersetzen aber keinen notwendigen Netzausbau. Jedes Projekt wird standort- und fallbezogen bewertet.